2001maniacs

2001 Maniacs (2005)

: Robert Englund, Giuseppe Andrews, Lin Shaye, Jay Gillespie, Kane Hodder
: Tim Sullivan
: Chris Kobin, Tim Sullivan
: 87 Min.
: 18
: 2005
: Tiberius Film
: USA
Unsere Wertung
7.0
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8.0

2001 Maniacs (2005)

2001 Maniacs_1Auf ihrem Weg in die Ferien landet eine Gruppe von College-Kids wegen einer Umleitung nicht wie geplant am Meer, sondern in einem abgelegenen Südstaaten-Kaff. Hier scheint die Zeit vor vielen Jahrzehnten stehen geblieben zu sein, doch als die durchaus freundlichen Einwohner zu einem großen Barbecue-Fest einladen, nehmen die Teenager gerne an. Die hübschen Töchter der Stadt erweisen sich nämlich als äußerst verlockende Versuchung und noch ahnen die Gäste nicht, was als Hauptgericht auf der Speisekarte steht…
(Original-Text der DVD)

 

Mit 2001 MANIACS liegt uns ein Remake des Herschell Gordon Lewis Klassikers 2000 MANIACS von 1964 vor. In einer Zeit, in der Remakes von “DAWN OF THE DEAD oder TEXAS CHAINSAW MASSACRE große finanzielle Erfolge einfahren, ist es nur eine Frage der Zeit gewesen, bis man sich eines Films des “Godfather of Splatter” annahm. Dies ist nun passiert unter der Federführung von Tim Sullivan (Regie) und Eli Roth (Producer, u.a. auch CABIN FEVER und HOSTEL). Hier haben sich zwei Horror-Verrückte gesucht und gefunden. Die Story des Originals wurde nahezu unverändert übernommen, lediglich der heutigen Zeit etwas angepasst und mit einer kräftigen Prise Sex verfeinert. Denn: SEX SELLS!!!

 

Sex sells...!

Sex sells…!

Handwerklich ist Tim Sullivan absolut versiert, setzt seine Visionen konsequent um, meistert unvorhergesehene Probleme souverän (siehe Making of..). Allerdings hat er in seiner Darsteller-Riege auch zwei “Big Player”: Mr. Robert Englund (u.a. FREDDY KRUEGER-Reihe, THE KILLER TONGUE, u.v.m.) und Lin Shaye (KINGPIN, CRITTERS, NIGHTMARE ON ELM STREET, INSIDIOUS, u.a.). Allein durch diese beiden wird der Film erst zum Genuss, da die restlichen Jungdarsteller doch recht farblos und austauschbar daher kommen. In kleinen Cameos sind des weiteren Peter Stomare (HÄNSEL UND GRETEL), Kane Hodder (HATCHET-Reihe, JASON X), Tim Sullivan (CHILLERAMA), Eli Roth (HOSTEL) und John Landis (Regisseur von AMERICAN WEREWOLF – leider nur in den “Deleted Scenes”) zu sehen.

Die FX sind, wie es sich für ein Herschell Gordon Lewis-Remake gehört, ordentlich blutig und direkt. Hier fliegen schon mal Augäpfel, Gliedmaßen und Gedärme ziemlich tief. Dennoch sind die Handlungen immer mit einem Augenzwinkern versehen. Zwar erreicht 2001 MANIACS nie das Fun-Level wie z.B. BRAINDEAD,  weiß aber trotzdem zu gefallen.

 

2001 Maniacs_3Kommen wir jedoch zum größten Schwachpunkt des Films: Die Synchronisation! Im direkten Vergleich zur englischen Tonspur, hört sich die deutsche Tonspur doch recht langweilig und teils gequält an. Dies mag teilweise daran liegen, das der Südstaaten-Slang nicht ohne weiteres ins Deutsche übertragbar ist, aber auch daran, dass der Sound irgendwie zu “klinisch” klingt. Ich kann jedenfalls nur empfehlen, den Film mit englischer Tonspur zu schauen, da hier die Pointen einfach  besser sitzen!

 

Zur DVD: 2001 MANIACS besitzt eine englische Tonspur (5.1) und 2 deutsche (5.1. und DTS), sowie 2 Audiokommentare. Desweiteren sind auf der DVD ein ca. 42 minütiges Making of, Deleted Scenes, Casting-Reels, ein alternativer Anfang und einige Trailer enthalten. Das Bildformat ist 1:1,85 (16:9 anamorph), die Laufzeit beträgt 87 min, und dürfte damit uncut sein.

 

Fazit: Das Remake von 2001 MANIACS hat durchaus seine Berechtigung und wird vielen Splatterheads Freude bereiten. Leider erreicht es nie die Qualität der Neuverfilmungen von DAWN OF THE DEAD oder TEXAS CHAINSAW MASSACRE. Für einen lustigen Horrorabend mit viel Blut, Schockeffekten und Sex reicht’s aber allemal. Yee Haaw!!!

 

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Bewertung:   7 von 10 Sternen

 

Review by Tabernakelwächter

 

 

2001 Maniacs (2005), 8.0 out of 10 based on 2 ratings

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Geschrieben von Horrorpilot | Reviews (Filme)

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